Kapstadt, die Dritte

So. Laengere Zeit nichts mehr gelesen, da ich auch die letzten Tage so weit wie moeglich vom Internet weg war. War einfach zu beschaeftigt mit urlauben! 😉

Kapstadt wurde und wird von Tag zu Tag grossartiger! Was hier an Atmosphaere und Lebendigkeit zu finden ist, sucht definitiv seinesgleichen. Die Kapstaedter sind einfach eine Sorte fuer sich: Tausend verschiedene Einfluesse durch Schwarze, Farbige und Weisse gleichermassen. Dazu ein Flair mit einer Mischung aus Mittelmeer, Californien und dem ‚klassischen‘ Afrika. Und dazu Studenten, Touristen, Models, Strassenkuenstler, Strandschoenheiten und Film-Sternchen genauso wie bettelnde Kinder, viele Obdachlose und Leute am Rande des Existenz-Minimums. Sehr eigen. Die Mischung macht’s!

Nichts desto trotz gibt es hier so viel zu sehen! Eine Uni mit dem schoensten Campus, der mir bisher untergekommen ist, wunderschoen gelegene Weinanbaugebiete — und natuerlich exzellenten Wein! –, an allen Ecken und Enden der Stadt wertvolle Aussichtspunkte und schoene Flecken — z.B. der 600 Meter hohe Lion’s Head bei Sonnenuntergang und eine Stunde spaeter der ueberwaeltigend schoene Blick auf die Lichter der Stadt –, an der Waterfront und in der Stadt tausend Restaurants mit allen Kuechen dieser Welt, duzende Straende direkt an/in der Stadt und im naeheren Umkreis, und nicht zuletzt: Die gigantische Kulisse des eintausend Meter hohen Tafelbergs und der Zwoelf Apostel! Die Besteigung haben wir inzwischen hinter uns, und ich kann nichts anderes sagen als, es war ein Erlebnis.

Ebenfalls nicht zu vergessen ist das Nachtleben in Kapstadt. Es mag daran liegen, dass ich bei Studenten untergekommen bin, die teilweise schon mehrere Monate hier sind, doch was ich in den letzten Tagen an coolen Bars und heissen Clubs gesehen habe, werde ich wohl die naechsten Wochen ueber erst noch verdauen muessen … Wahnsinn. Einfach nur Wahnsinn. Die Schoenen, die Reichen, die Coolen, die Trendsetter, die Unscheinbaren, die Wilden, … Und immer das gleiche: Nette Leute, Respekt und Freundlichkeit ueberall und jedem gegenueber. Wirklich schoen, das so mitzuerleben.

Die naechsten Tage werde ich dann wohl noch ein bisschen mehr Sonne tanken, und ausserdem stehen noch zwei Trips aus: Eine ans 30 km entfernte Kap — soll ebenfalls der Wahnsinn sein –, und ein weiterer gleich morgen fuer die naechsten drei oder vier Tage nach Namibia in die Wueste Namib. Bin schon mehr als gespannt …

Kapstadt, die Zweite

Wieder zwei Tage rum. Unterhalb der Zwoelf Apostel ging es gestern etwas suedlich von Kapstadt zu dem kleinen Staedtchen Llandudno, welches wie ein kleines Mittelmeer-Dorf malerisch am Hang liegt. Mit dem Unterschied, dass hier die absolut fettesten Nobel-Huetten stehen! Robbie Williams und Madonna sollen hier Residenzen haben … Die Bucht verspricht feinsten Sandstrand, umrahmt von spektakulaeren Felsen, die teils bis weit ins Wasser hinausragen und von meterhohen Wellen umtost werden. Ein feines Schauspiel, wenn man direkt auf einem der Felsen sitzt …

Heute stand etwas Touri-Programm auf dem Plan: Downtown mit den Gardens, der Grand Parade (Rathaus), dem Castle of Good Hope (befestigtes Kastell), usw. Einfach eine schoene und vor allem sehr lebendige Stadt! Der Nachmittag galt dann wieder dem Strand — diesmal der „Table View“ noerdlich von Kapstadt mit einem grandiosen Blick quasi von der Seeseite aus auf die Millionen-Stadt, wie sie sich schoen an den Fuss des Tafelbergs schmiegt … Nur der Sonnenbrand, den ich mir heute wahrscheinlich eingehandelt habe truebt die Euphorie etwas. 😉

Kapstadt!

So! Jetzt ist es geschafft, ich bin angekommen: Kapstadt — ein absolutes Traumziel, eine atemberaubende Stadt in einzigartiger Bilderbuch-Landschaft gelegen. Und dabei habe ich noch gar nicht mal viel gesehen. Bin ja auch erst seit Montag hier …

Der Flug war elendig lang und mit „Dave“ und „Garfield“ wurden definitiv qualitative Tiefpunkte in meiner Bordkino-Erfahrung gesetzt. Fuer gute zwei Wochen kann ich nun bei Christian unterkommen, der hier sein Auslandssemester absolviert hat. Mein Dank ist sein. Seine Huette liegt absolut perfekt, direkt am Signal Hill mit Blick auf den Atlantik, auf die Waterfront, das kulturelle und touristische Zentrum der Stadt, sowie Robben Island, der ehemaligen Gefaengnisinsel, auf der Nelson Mandela 18 (!) Jahre ausgeharrt hat, bevor seine grosse Stunde kam. Camps Bay, die Copacabana von Kapstadt, ist 5 Auto-Minuten entfernt und noch weiter suedlich reiht sich ein Surf-Spot an den naechsten … Irgendwie scheut es mich schon etwas vor dem eiskalten Wasser (nie waermer als 16 Grad), aber andererseits sehe ich mich da auch nicht umhinkommen.

Bis auf Sonne, Strand, Meer und ein paar wirklich schoene Kuestenstreifen habe ich noch gar nicht viel gesehen — bin ja auch erst seit zwei Tagen hier –, aber ich hoffe, ich kann in den naechsten Tagen an dieser Stelle noch etwas mehr berichten … Ich kann nur schon sagen, dass ich absolut beeindruckt bin von den „Big Waves“, die hier an die Kueste knallen. Echte Brecher! Und der Tafelberg, der hier alles ueberthront, ist wie in den Reisefuehrern, Bildbaenden und Urlaubsvideos immer dargestellt, so markant und imposant wie sonst nur noch wenige andere Berge. Eine Besteigung zu Fuss ist nach der Dolomiten-Geschichte natuerlich obligatorisch! 🙂 Und zuletzt: Die Sonnenuntergaenge hier … Wahnsinn. Einer romantischer, schoener und intensiver als der andere.

Momentan kann ich eigentlich nur sagen, dass ich mich unglaublich freue, ueberhaupt hier zu sein. So langsam fange ich sogar an auszuspannen, mal ein paar Stunden nicht an die Arbeit und alles andere aus der Heimat zu denken. Noch ein paar Tage, und das wird die perfekte Erholung in perfekter Atmosphaere, ich spuer’s schon! 🙂

Mit Fotos wird das wohl leider nichts, bevor ich zurueck komme, da ich hier nicht die Moeglichkeiten habe, sie von meiner Kamera ins Internet zu bekommen. Also, was das angeht, bitte noch etwas Geduld.

So. Dann will ich mal wieder raus. Ist schliesslich viel zu schoen draussen, als dass man die Zeit im Internet-Cafe verbringen sollte. Ausserdem muessen die Shorts noch etwas spazieren getragen werden und wieder etwas Farbe an den Mann! Denn momentan leuchte ich noch im Dunkeln und falle auf wie ein bunter (bzw. weisser) Hund. ;-(

Bis die Tage dann an selber Stelle. Und immer schoen die Ohren steif halten! Auch in Deutschland wird bald wieder Sommer. ;-P

Beeindruckende Serviceleistung

Von wegen „Service-W�ste Deutschland“! F�r meinen n�chste Woche anstehenden Urlaub habe ich mir noch ganz schnell einen subberdollen 1GB USB-MP3-Player von Maxfield bestellt, damit mir auch nach zwei Wochen die frische Musik nicht aus geht. Beunruhigenderweise hatte ich die ganze Woche �ber von nichts von denen geh�rt … bis auf Nachfrage vorhin folgende eMail bei mir reinflatterte:

Hallo Herr Reiser,

Ihr Player verl�sst heute unser Lager und wird express per TNT versendet,
da Sie das Ger�t ja dringend ben�tigen.

Ausnahmsweise �bernehmen wir die Mehrkosten.

Mit freundlichen Gr��en aus D�sseldorf
Assistenz der Gesch�ftsf�hrung

Absolut beeindruckend, wie ich finde! Grund genug, das hier mal erw�hnt zu haben …

Letztes Mal Grillen in 2004

Feschd bei Christian 03.09.2004 Kleiner Nachschlag von Bildern, die mir schon vor einer ganzen Weile zugespielt wurden …

Anfang September fand im bergmann’schen Heim noch ein letztes Mal f�r 2004 eine fr�hliche Spontan-Grillage zum Ausklang der Grill-Saison statt. Wie immer gilt der Dank dem nicht m�de werdenden Veranstalter! 🙂 Die Bilddokumente zu diesem Abend gibt es in der Bilderflut.

Grandioses Kellerfest

Auf diesem Wege w�rde ich gerne mal loswerden, dass das ein grandioses Kellerfest war! Auch wenn die Anzahl der erschienenen Leute dieses Mal (rein subjektiv) etwas geringer war und die Erwartungen ans Jubil�umsfest (10 Jahre Kellerfest!) auch auf Grund des generell hohen Ma�stabs schon enorm hoch lagen, so muss man doch zugeben, dass die Party ein heiden Spass war. Top ‚Verpflegung‘, top Musik (zumindest meistens ;-)), top Stimmung. Fazit: Ganz gro�es Tennis!

Daher auf diesem Wege: Ein allerdickstes Dankesch�n an die Veranstalter!! Und: Auf die n�chsten zehn Feste!

P.S.: Wer sich selber ueberzeugen m�chte: Beim frohen Flo (und diesmal leider nicht bei mir) gibt es knapp einhundert Bilddokumente, die das dreckige Spektakel bezeugen.

<tr-1.de> sagt Danke!

Seit dem Relaunch am 01/09/04 sind die Besucherzahlen wieder in die H�he geschnellt. �ber 1100 Besucher jeweils im September und im Oktober! F�r eine popelige, kleine, private Website durchaus achtbar, wie ich finde. Daher an dieser Stelle ein ganz dickes Dankesch�n f�r eure regelm��igen Besuche und die langanhaltende Treue, auch wenn die Seite �ber Monate hinweg nur brach lag …

Statistik f�r Oktober 2004

 Summe Anfragen (Hits)  19158
 Summe Dateien (Files)  15970
 Summe Seiten (Pages)  9965
 Summe Besuche (Visits)  1139